
Mit dem erwachenden Frühling beginnt die intensive Gartensaison. Während die Natur aus dem Winterschlaf erwacht, stehen Hauswarte und Werkdienstmitarbeiter vor einem dicht gedrängten Arbeitspensum. Wer jetzt die richtigen Weichen stellt, erspart später Mehraufwand und legt die Grundlage für gepflegte Aussenanlagen.
Die Uhr tickt beim Gehölzschnitt. Sobald die Knospen anschwellen und der Saftstrom beginnt, ist es für den Rückschnitt vieler Sträucher und Bäume zu spät. Jetzt liegt der Fokus auf allen noch nicht erledigten Schnittarbeiten an sommerblühenden Gehölzen. Rosen, Sommerflieder, Bartblume und Säckelblume vertragen noch einen kräftigen Rückschnitt auf 20 bis 30 Zentimeter über dem Boden, das fördert kompakten, blütenreichen Neuaustrieb.
Bei Hecken aus Liguster, Hainbuche oder Weissdorn steht der Formschnitt an. Vorsicht jedoch bei früh blühenden Ziergehölzen wie Forsythien oder Ranunkelstrauch. Sind sie bereits am blühen, sollten sie nicht mehr geschnitten werden.
Sobald die Grasnarbe abgetrocknet ist und keine dauerhaften Nachtfröste mehr drohen, in tieferen Lagen meist ab Mitte März, beginnt die Rasenpflege. Nach dem gründlichen Absammeln von Laub und Ästen folgt das Vertikutieren. Die rotierenden Messer entfernen Moos und Rasenfilz, belüften den Boden und regen das Wurzelwachstum an. Bei stark verdichteten Böden auf viel frequentierten Flächen empfiehlt sich zusätzlich das Aerifizieren mit anschliessender Sandverfüllung.
Abschliessend erhält der Rasen seine Startdüngung. Rasenlangzeitdünger mit hohem Stickstoffanteil fördern Wachstum und sattgrüne Farbe. Streuwagen garantieren dabei eine gleichmässige Verteilung und verhindern Verbrennungen durch Überdosierung.
In den Staudenbeeten steht der Rückschnitt der Altbestände an. Was als Winterschutz stehen blieb, wird jetzt bodennah entfernt. Gräser schneidet man auf Handbreite zurück, bevor sie austreiben. Gleichzeitig werden Beete gejätet und die oberste Bodenschicht gelockert. Eine fünf bis acht Zentimeter starke Mulchschicht unterdrückt Unkrautsamen und spart Giessarbeit.
Sobald der Winter vorbei ist können Lücken in Staudenrabatten geschlossen werden. Containerware lässt sich zwar die ganze Saison überpflanzen, die besten Anwachsraten erzielt man jedoch im Frühjahr. Wichtig: Bei Neupflanzungen in den ersten Wochen konsequent wässern.
Zwiebelblumen prägen das Bild vieler Grünanlagen im Frühjahr. Nach der Blüte muss das Laub stehen bleiben, bis es vollständig eingezogen ist, nur so können die Zwiebeln Nährstoffe für die nächste Saison einlagern.
Der Winter hinterlässt Spuren auf Hartflächen. Split, Sand und organisches Material werden mit Hochdruckreiniger oder Kehrmaschine entfernt. Besondere Aufmerksamkeit verdienen Bereiche mit Moosbefall, die rutschigen Beläge stellen ein Sicherheitsrisiko dar.
Jetzt ist die ideale Zeit für einen systematischen Kontrollgang. Frostschäden an Gehölzen werden zurückgeschnitten, Stützpfähle bei Jungbäumen überprüft, zu enge Bindungen gelockert. Die Bewässerungsanlage sollte nach der Winterpause einer Funktionsprüfung unterzogen werden. Leckagen lassen sich noch beheben, bevor die Trockenperiode beginnt.
Auch die Gerätewartung gehört zur Frühjahrs-Routine: Rasenmäher, Heckenscheren und Motorsensen werden gewartet, Messer geschärft, Öl gewechselt. Wer diese Arbeiten jetzt erledigt, erspart sich Ausfälle während der Hochsaison und schafft die Basis für gepflegte, sichere Aussenanlagen über die gesamte Vegetationsperiode.
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